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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 1.828 mal aufgerufen
 DHM Deutsche historische Motorradmeisterschaft
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Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

11.10.2012 20:02
Sicherheit auf der Strecke antworten

Wie vielleicht schon einige mitbekommen haben, steht bei unsere Sitzung in Schotten, in diesem Jahr das Thema Sicherheit auf dem Tagesordnungspunkt.

Was denkt Ihr, was wir verbessern können. Wer hat Ideen, Anregungen oder Vorschläge.

Auch Eure Bedenken könnt Ihr uns mitteilen und hier diskutieren.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

Raceman Offline

Schrauber

Beiträge: 517

11.10.2012 22:08
#2 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Tja Stephan, ich denke es geht hier dann auch in erster Linie um Schotten. Ohne Frage hat dieser Kurs seine Tücken in der Seestraße und den anschließenden U turn. Die welligkeit und die marode Teerdecke bremsen natürlich die Fahrt und so manches Fahrwerk ist damit überfordert, die Fahrer dann auch manchmal. Die Seestraße und der Bogen zum Start und Ziel müßten also wenigstens neu asphaltiert werden. Gleichzeitig müßten aber auch mobile Schikanen dort installiert werden um die Geschwindigkeit zu reduzieren da das letzte Stück ja nur sehr schlecht einzusehen ist.

In Metz ist mir aufgefallen das der Schandkarren während des Laufes auf die Strecke gefahren ist um einen liegengebliebenen Teilnehmer aufzusammeln. Soetwas sollte natürlich vermieden werden um eine Gefährdung der Teilnehmer auszuschließen. Da sollte also nochmal eine Info an den Streckenbetreiber gehen.

Grüße Klaus

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

12.10.2012 08:09
#3 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Ich will es nicht auf Schotten beschränken.

Es besteht ja auch ein Sicherheitsproblem zwischen schnellen und langsamen Fahrer und die manchmal gefährlichen Überholmanöver, die hieraus resultieren.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

Krabbe Offline

Profi


Beiträge: 2.842

12.10.2012 08:12
#4 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Zitat von Raceman im Beitrag #2
Die welligkeit und die marode Teerdecke bremsen natürlich die Fahrt und so manches Fahrwerk ist damit überfordert, die Fahrer dann auch manchmal.


Wie wäre es einfach mit: angepasste Geschwindigkeit!
Ansonsten muss man halt schauen, ob man das Fahrwerk noch weiter optimieren kann oder sich mit der Limitierung durch den Fahrbahnbelag zufrieden geben.
Wer es mit der Brechstange versucht, der fährt sich dann halt die Ohren ab.
Der Zustand des Fahrbahnbelags ist von einem guten Rennfahrer stets vorher zu analysieren und sein Fzg, sowie Fahrtechnik daran anzupassen.
Anders sähe es aus mit zu kleinen Auslaufzonen in Kurvenbereichen für den Fall das jemand eine Ölspur legt.

Suche Infos zur: Torgauer Automobilgesellschaft Partuschke & Gansauge

Raceman Offline

Schrauber

Beiträge: 517

12.10.2012 11:59
#5 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Hallo Timo,

Ich finde dein Beitrag spiegelt genau das was viele Außenstehende, die diese Läufe, oder auch sonst noch nie auf einer Rennstrecke gefahren sind wieder. Angepasste Geschwindigkeit gibt es nur dann wenn das Fahrwerk an seine Grenzen kommt. Auf der Strecke fährt man was die Maschine, oder auch der Fahrer hergeben, am Limit, das ist ganz einfach so. Dabei ist es egal wieviel PS ein Motorrad hat, frag mal den DKW Hans der mit seiner 125er fährt, der holt alles raus was geht. Auch ich mit meinen über 50 Ps fahre was geht, und glaub mir jeder andere auch, ob das Vorkrieg, oder eine Maschine aus den 70gern ist.

Die Strecke in Schotten ist keine Permanentstrecke und wird natürlich auch vom DMSB abgenommen, Auslaufzohnen sind ja keine vorhanden, da es ein Straßenkurs ist. Es gibt nur Sperrzonen wo sich keine Zuschauer befinden dürfen.
So wie die der Straßenbelag jetzt ist wird es nächstes Jahr kein Schotten geben, denn der muß erneuert werden. Deshalb kan ja auch der Vorschlag die Schikanen aufzustellen um die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Übrigens tun die Fahrer alles um die Motoren und auch Fahrwerke zu optimieren.....um vielleicht noch etwas runder zu fahren. Aber an einer Vorkrigsmaschine mit Starrahmen, oder Gradwegfederung ist da außer eventuelles Spiel auszugleichen nicht viel möglich.

Das sind halt die Fahrer der DHM und ich glaube ich spreche da nicht nur für mich



Auf ein frohs Schrauben in der Winterpause

Grüße Klaus

WN Offline

Regelmäßiger Besucher

Beiträge: 106

12.10.2012 14:47
#6 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Es ist nun mal leider so, es gibt sehr schnelle,schnelle u. langsamere Fahrer(ich gehöre zu den Letzteren)und es ist schon manchmal ein Erlebnis,wenn die ganz Schnellen an dir vorbeikommen oder d
ich ausbremsen, selbst Berührungen gibt es.Aber ja da muß man durch.#
Man könnte doch die Klasseneinteilungen ändern, daß schnelle zusammen fahren,denn die Wertung ist durch die Transponder doch gegeben.
Da hat man doch sicher Erfahrungswerte wer schnell und nicht so schnell ist.Bei mir ist nicht nur das ich nicht so schnell kann wie ich möchte, es ist außerdem auch noch der Einzylinder der mir keine Chance gibt gegen schnelle zwei oder Vierzylinder und schon ist eine Gefahrensituation da.
Wo wäre das Problem aus allen Klassen die Schnellen und nicht so schnellen zu ermitteln und diese zusammen fahren zu lassen.Erstens wäre es optisch ein schön gemischtes Fahrerfeld zum zweiten würde sich dann das Feld auch nicht so weit auseinander ziehen und es täte doch dem Spaß sicherlich keinen Abbruch.Ich weiß natürlich nicht ob dieses überhaupt organisatorisch möglich ist.
Aber vielleicht sind in diesem Forum ja noch mehr, die sich mit dieses Idee anfreunden könnten, denn ich denke auch die meisten sind in einemn Alter,daß sie sich nicht mehr beweisen müssen sondern möglichs sicher ihren Spaß haben wollen.
Außerden bestünde ja noch die Möglichkeit, daß jeder für sich entscheidet ob er bei den Schnellen oder Langsamen fahren will.

Raceman Offline

Schrauber

Beiträge: 517

12.10.2012 15:54
#7 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Grundsätzlich ist der Gedanke von Wolfgang ja nicht schlecht. Aber wo fängt man an und wo hört man auf? Dann wären die einzelnen Klassen ja fast überflüssig.Von der Organisation mal ganz abgesehen, wäre die Zeiterfassung das kleinste Problem.
Hier kann eigendlich nur an die Vernunft der einzelnen Fahrer appeliert werden. Newcomer tragen eine Warnweste das ist auch gut so und hat mit herabsetzen nichts zu tun. Für die schnellen Fahren sind die langsamen eigendlich nicht das Problem, eher die Unsicheren, die halt wenig Erfahrung haben, nur gelegendlich fahren. Rutinierte Fahren haben ihre Linie, egal ob sie langsam oder schnell sind. Darauf kann man sich einstellen das sieht man, denn wer schnell ist muß auch vorausschauend fahren. Deshalb ist Rücksicht geboten wenn ein unsicherer Fahrer nicht auf der Geraden, und daher gefahrlos, überholt werden kann. Wenn das nicht möglich ist, dann mach ich halt den Hahn zu, denn das ist mir meine eigene Sicherheit wert. Das es manchmal eng wird sollte daher die Ausnahme sein, denn dann hat der schnellere die Situation nicht richtig eingeschätzt.
Fairness ist angesagt, denn es geht nur um um den Spaß und die goldene Ananas

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

12.10.2012 19:19
#8 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Also über Schotten müssen wir uns keine Gedanken machen. Nach dem letzten Stand soll die Seestraße komplett erneuert werden und Schikanen zu Herabsetzung der geschwindigkeit sind auch im Gespräch.

Das Problem mit schnell und langsam ist auch Meisterschaftsentscheident. Wer in der Startreihe vorne steht, kann schnelle gleichmäßige Runden ziehen. Läuft er auf einen langsamen auf, wird er immer versuchen, schnell vorbei zu kommen um die Rundenzeit nicht zu gefährden.
Und dass führt manchmal zu Überholmanöver, was auch der Langsamfahrer als unangenehm empfindet.

Ich will aber eines Sagen. Der Langsame hat genauso das Recht wie der Schnelle auf der Strecke zu fahren. Wie können wir das alles sicherer machen.

Ich denke mal das wichtigste wären blaue Flaggen.

Auf der Geraden sind die Überholmanöver egal. Aber in den Kurven???

Soll man dann den langsamen vorschlagen, das er dem schnelleren immer am Kurveninneren überholen läßt, nachdem er die blaue Flagge sieht.

Oder soll der schnellerer außen herum überholen.

Ich denke mal das wir gemeinsam versuchen sollten dort eine Absprache zu treffen, dass wir für einander berechenbar sind.

In der Moto GP fahren die zu Überrundeten von der Ideallinie runter. Ein Überholmanöver darf bei uns allerdings auch nicht dazu führen, dass der langsame Fahrer seine eigene Rundenzeit kaputt macht.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

DKW-Hans Offline

Schrauber


Beiträge: 230

12.10.2012 21:26
#9 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Zitat von Raceman im Beitrag #7

Fairness ist angesagt, denn es geht nur um um den Spaß und die goldene Ananas


Klaus ich denke damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch ich gehöre zu den langsamen Fahren (trotz fast 100% Vollgasanteil) und versuche in den Kurven immer auf beiden Seiten Platz zu lassen wenn ich merke dass mich jemand überholen möchte. Leider bekomme ich das nicht immer mit denn auch ne 125er macht Krach und von daher würden blaue Flaggen schon Sinn machen. Manchmal spielt auch mein Starrahmen nicht mit und die Fuhre springt ein wenig durch die Gegend (Kurve), dann habe ich genug mit mir selbst zu tun. Von daher ist deine zweite Aussage auch ganz richtig:
Zitat von Raceman im Beitrag #7
Rutinierte Fahren haben ihre Linie, egal ob sie langsam oder schnell sind. Darauf kann man sich einstellen das sieht man, denn wer schnell ist muß auch vorausschauend fahren. Deshalb ist Rücksicht geboten wenn ein unsicherer Fahrer nicht auf der Geraden, und daher gefahrlos, überholt werden kann. Wenn das nicht möglich ist, dann mach ich halt den Hahn zu, denn das ist mir meine eigene Sicherheit wert. Das es manchmal eng wird sollte daher die Ausnahme sein, denn dann hat der schnellere die Situation nicht richtig eingeschätzt.

Wenn wir alle ein wenig aufeinander achten können wir gemeinsam...

...am Draht ziehen und Spaß haben
DKW-Hans

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 301

12.10.2012 22:58
#10 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten



Lieber Stepan
Da hast du mal wieder eine Diskusion vom Zaun gebrochen, die, wie Ich meine,eigentlich vollkommen überflüssig ist!
Wer die Statuten der DHM genau liest, der wird feststellen, das es eigentlich nur darum geht, altes Rennmaterial, nach Epochen und Hubraumklassen, dem geneigten Puplikum zu präsentieren.
Zudem gibt der VFV ,Fahrern von Historischen Motorrädern, Replikas und Nachbauten von Rennmaschienen, die möglichkeit diese auf Rennstrecken im Rahmen der DHM zu fahren.
Die DHM wurde geschaffen, um dem ganzen eine Sportliche Note zu geben.

Nun gibt es einige Fahrer unter uns, die diese Art der Veranstaltung für sich nutzen,ihr Privates Rennen zu fahren.Denen ist es wichtiger vorne weg zu fahren und gegebenenfalls sogar als erster durchs Ziel zu fahren. Da ist Gleichmäßigkeit zweitrangig.

Es mag ja sein, das die, die vorne weg fahren, die besseren Chancen haben gleichmäßig zu sein.
Aber wenn diese schnellen Fahrer rücksichtslos versuchen schnell zu sein und auf Teufel komm raus sich auf der Strecke bewegen, dann wird es für alle gefährlich.

Meine eigene unbedeutende Meinung dazu ist, diese Herren sind auf der falschen Veranstaltung! ! !
Und sie haben nicht verstanden, worum es bei einer solchen Art von Veranstaltung geht.

Um aber zum eigentlichen Thema , "Sicherheit auf der Strecke" zu kommen, möchte ich folgendes anmerken.
Wieso muß der Rennleiter bei jeder Veranstaltung bei der Fahrerbesprechung immer wieder auf die Flaggensignale hinweisen?
Und trotzdem passiert es immer wieder, dass bei Gelb Überhohlt wird.
Es wird bei Gelber Flagge noch nicht mal die Geschwindigkeit zurück genommen.
Bei blauer Flagge nicht Platz für den Überhohler gemacht.
Selbst bei roter Flagge, also Rennabbruch, wird nur widerwillig das Gas zurück genommen.

Das sind doch eigentlich Dinge, die jeder Rennfahrer, ob Profi oder Amateur, wissen muß !!!

Um mehr Sicherheit auf den Strecken zu geben, müssen zum Beispiel Fahrer, die bei Gelb Überholen
auch tatsächlich bestaft werden. Das wird aber leider nur zu selten angewand, da man offensichtlich die Teilnehmer nicht unnötig verärgern möchte.
Natürlich kann man auch noch zusätzliche Schikanen auf den Rennstrecken einbauen, wie es in vorigen Beiträgen vorgeschlagen wurde. Doch würde das nicht wesentlich der Sicherheit dienen, es würde vieleicht sogar ins Gegenteil umschlagen. Und, wie in einem Beitrag angeführt, schnelle und langsame Fahrer in jeweilige Gruppen aufzuteilen, finde ich kaum durchführbar. Das würde auch der Zuschauer an der Strecke nicht verstehen, da er nicht mehr die Klassen unterscheiden könnte.Es gäbe nur ein heilloses durcheinander von Fahrzeugen.
Und wer will bestimmen, wer langsam und wer schnell ist?

Ich denke, wenn wir alle, die an Gleichmäßigkeits Läufen teilnehmen, mehr mit Rücksicht und die Regeln beachtend fahren,bekommen wir auch mehr sSicherheit auf die Strecke!
Ich persönlich habe überhaupt kein Problem damit, vor Kurven noch mal scnell nach hinten zu schauen, um mich zu vergewissern, ob da ein schnellerer hinter mir ist der noch vorbei will. Da ich weis, dass ich nicht die schnellste Maschiene fahre, mache ich gerne Platz um den Schnelleren vorbei zu lassen. ( das haben mir schon einige Fahrer bestätigt, dass sie mich Problemlos überhohlen können )
Natürlich fahre ich auch meine Linie, habe aber kein Problem damit, Platz zu machen wenn es geht.

Und man kann auch mit einer langsamen Maschiene Erster in seiner Klasse werden, das habe ich auch schon bewiesen!

Desshalb mein Apell an alle, besinnt euch darauf was wir fahren! Dann wird es auch Sicherer auf den Strecken!!!

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

Raceman Offline

Schrauber

Beiträge: 517

12.10.2012 23:15
#11 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Das erinnert mich etwas an den Nürburgring als in der Klasse K der Spanier mit seiner BMW RS 54 gefahren ist...nein er stand ja fast und zwar immer im Weg. Zum Glück ist ja dieser Kurs weitläufig, aber so ein Fahrer ist für alle eine echte Gefährdung. In Metz wäre das fatal gewesen.

Die blauen Flaggen sind schon gut, erstens, wenn sie von entsprechend ausgebildeten Leuten geschwenkt werden, und dann auch wenn sie richtig gedeutet werden und nicht die Fahrer verunsichern, denn was kommt denn da von hinten, wo soll ich als langsamer Fahrer hin, links oder rechts, oder doch meine Linie beibehalten und darauf gefasst sein das mich jetzt gleich einer links oder rechts überholt????

Dann ist es mir lieber, das ein langsamer Fahrer nicht verunsichert wird und seine Linie beibehält, denn darauf kann man sich einstellen und abschätzen ob man innen oder außen vorbeifährt. Es ist immer die eigene Einschätzung der jeweiligen Situation wie man sich als schneller Fahrer verhält und hat auf einen langsamen Rücksicht zu nehmen. Denn der hat hinten keine Augen.

Grüße Klaus

3einhalb Offline

Regelmäßiger Besucher

Beiträge: 127

13.10.2012 09:03
#12 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Hallo
Die Idee , langsamere und schnellere Fahrer in jeweiligen Gruppen zusammen starten zu lassen führen nicht zu mehr Sicherheit . Als Fahrer einer 350er Morini bin ich öfter bei Langstreckenveranstaltungen unterwegs und fahre dort gegen Motorräder mit bis zu 3facher Leistung . Bei zum teil ähnlichen Rundenzeiten . Problem hierbei : Auf jeder Geraden wird man vom PS Monster überholt um vor der nächsten Kurve ausgebremst zu werden und selber wieder zu überholen . Und das etliche Runden lang . Genervt sind beide Fahrer - mit entsprechend verzweifelten Versuchen der Situation zu entkommen .
Ähnlich schwierig ist die Situation wenn ich mit meinem 70er Jahre Renner gegen Vorkriegsmopeds fahre ( z.b. im Training bei Grab the Flag ). Wir haben völlig unterschiedliche Bremspunkte und fahren auch andere Linien in der Kurve . Obwohl ähnliche Rundenzeiten ist das arg gefährlich

Grüsse , Ralf

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 301

13.10.2012 13:08
#13 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Zitat von 3einhalb im Beitrag #12
Hallo
Die Idee , langsamere und schnellere Fahrer in jeweiligen Gruppen zusammen starten zu lassen führen nicht zu mehr Sicherheit . Als Fahrer einer 350er Morini bin ich öfter bei Langstreckenveranstaltungen unterwegs und fahre dort gegen Motorräder mit bis zu 3facher Leistung . Bei zum teil ähnlichen Rundenzeiten . Problem hierbei : Auf jeder Geraden wird man vom PS Monster überholt um vor der nächsten Kurve ausgebremst zu werden und selber wieder zu überholen . Und das etliche Runden lang . Genervt sind beide Fahrer - mit entsprechend verzweifelten Versuchen der Situation zu entkommen .
Ähnlich schwierig ist die Situation wenn ich mit meinem 70er Jahre Renner gegen Vorkriegsmopeds fahre ( z.b. im Training bei Grab the Flag ). Wir haben völlig unterschiedliche Bremspunkte und fahren auch andere Linien in der Kurve . Obwohl ähnliche Rundenzeiten ist das arg gefährlich

Grüsse , Ralf


Hier geht es doch eindeutig um Rennen und nicht um Gleichmäßigkeits Läufe!
Und genau da liegt der Unterschied! Gleichmäßigkeits Läufe dienen nicht der erzielung von Höchstgeschwindigkeit. Hierbei spielt es auch eine große Rolle, wie diese Veranstaltungen Versichert werden!!!

Dessen sollten sich Teilnehmer solcher Veranstaltungen immer bewußt sein.

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

3einhalb Offline

Regelmäßiger Besucher

Beiträge: 127

13.10.2012 13:38
#14 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Stimmt . Bei uns heißt es Rennen . Bei euch Gleichmässigkeitslauf . Komischerweise fahren Leute die beides machen kaum andere Rundenzeiten bei Euch als bei uns . Wo also ist der Unterschied auf der Rennstrecke ?

Grüsse , Ralf

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

13.10.2012 17:41
#15 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Also mal ehrlich, wir können weder von den Schnellfahrern verlangen, das Sie langsam fahren, noch einen langsameren Fahrer zwingen, schneller zu fahren.
Jetzt bist Du lieber Günther ein Musterbeispiel für jemanden der Rücksicht auf schnellerer nimmt und nie im Weg steht. Hut ab wie Du dass schaffst. Auch unser neues Jugendgespann hat in Hockenheim niemand im Weg gestanden und sind mustergültig gefahren und von hinten auch berechenbar.
Aber nicht alle Fahrer denken an die, die von hinten kommen. Ja schimpfen sogar auf die Schnelleren.
Es ist klar, der Schnelle muß immer auf den Langsamen Rücksicht nehmen. Dies ist ein ungeschriebenes Gesetz. Aber trotzdem sollten wir uns überlegen, wie wir solche Situation für beide Fahrer entschärfen können.
Ich kenn beide Situationen. Wenn ich langsam unterwegs bin, möchte ich schnellere nicht gefährden, muß aber auch sagen, dass es ein komisches Gefühl ist wenn man hoher Geschwindigkeit vor einer Kurve auf einen langsamen aufläuft

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

Raceman Offline

Schrauber

Beiträge: 517

14.10.2012 00:38
#16 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

@ Günther, nur weil es auch schnelle Fahrer in einer Klasse gibt, fahren die deswegen doch keine Rennen. Kleines Beispiel von Hockenheim. Da sind im Wertungslauf Cord Tillman und meine Wenigkeit dem Feld vorausgefahren, und haben glaube ich in der 3 Runde die ersten Überrundet. Da ich an dritter Stelle war hatte ich oftmals genau in der Kurve langsame Fahrer vor mir, an denen die beiden schon vorbei waren. Die Rundenzeiten lagen dicht beisammen und trotzdem bin ich gleichmäßiger gefahren als die beiden anderen. Nur weil man fast gleich schnell unterwegs ist fährt man deswegen doch keine Rennen. Auf der anderen Seite gebe ich dir schon etwas recht, denn es liegt in der Natur des Menschen sich zu vergleichen. Jawohl ich gebe zu mich mit den ebenbürtigen (ähnlich Schnellen)zu vergleichen. Aus dem einfachen Grund das dies Spaß macht. Oder hast du dich noch nicht dabei ertappt wenn ein Gespann vor dir gleichschnell gefahren ist.....na bleib ich dran, oder vielleicht komm ich ja irgendwann vorbei?
Mal ganz ehrlich, oder bist du nur darauf aus eine Runde wie die andere zu drehen, ganz unabhängig was drumherum vor sich geht. Glaub mir auch mit Spaß am Vergleichen und nicht unbedingt die Gleichmäßigkeit im Kopf zu haben kann man Erfolg haben.Mir persönlich geht es in erster Linie genau darum. Und wenn man mal nicht so gut drauf ist, dann fahr ich halt anders laß die anderen ziehen und fahr meinen Schuh für mich. Oder das Mopped zicken macht, dann fahr ich garnicht, so wie in Schotten.

Die meißten Fahrer haben eine solche Einstellung und fahren deswegen auch rücksichtsvoll, provozieren keine gefährlichen Situationen und ankern auch wenn eventuell eng werden könnte.
Ein Risiko sind Fahrer mit gesteigertem Ehrgeiz, die sich oder auch Anderen etwas beweissen wollen.

Es wird schwer sein hier Lösungen zu finden. Die beste Lösung ist immer das eigene Verhalten zu prüfen und auch zu überdenken. Trotzdem werden sich brenzlige Situationen nicht vermeiden lassen. Wobei ich auffällig risikofreudige Fahrer verwarnen und auch eventuell vom Lauf ausschließen würde.

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

14.10.2012 13:51
#17 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Wer soll denn entscheiden, ob man einen Fahrer ausschließt???????????????????

Leute kein falscher Eindruck. Wir sind in der Sicherheit führend in unserer Serie. Es passiertr auch sehr, sehr wenig. Aber wür dürden uns nicht ausruhen.

Was haltet Ihr denn von den Vorschlag, dass der, der die blaue Flagge sieht, den Schnellerren an dem Kurveninneren Platz läßt.

Wenn wir das in alle Köpfe bekommen und die Streckenposten mitspielen, dürfte es doch kein Problem geben, oder????

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 301

14.10.2012 18:15
#18 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Lieber Stephan

Dafür gibt es den Rennleiter!!! Und der hat nunmal die undankbare Aufgabe, solche Endscheidungen zu treffen!
Selbstverständlich müssen die Streckenposten entsprechend geschult sein, die die Ferfehlungen dem Rennleiter weitergeben.

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 301

14.10.2012 18:42
#19 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

@ Raceman Ich habe nicht behauptet, dass die Fahrer, die schneller unterwegs sind Rennen fahren. Es sind aber einige wenige, die diese Plattform der Veranstaltung nutzen um ihr privates Rennen zu fahren.

Und ich gebe dir Recht, auch ich bin kein Unschuldsengel, auch ich bin hin und wieder geneigt den vor mir fahrenden zu überholen, wenn es die Situation erfordert! Doch ich bin immer bestrebt, es mit Sportlicher ferness zu tun.
Und es ist mir "Wurst", ob ich einen Pokal mit nach Hause nehme oder auch nicht. Ich fahre aus Spass an der Freude. ( Es ist ein Jugendtraum von mir gewesen ein Kneeler Gespann zu fahren ) Und genau desshalb fahre ich in dieser Serie, weil es hier nur um die goldene Leberwurst geht.
Denn eines ist auch ganz klar, mit meinem Geraffel könnte ich bei echten Rennen noch nicht mal einen Blumentopf gewinnen.( Es sei denn, er fällt aus dem fünften Stock )

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

Neubi Offline

Neueinsteiger

Beiträge: 12

14.10.2012 18:43
#20 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

...das Problem mit langsamen Fahrern wir man nie in Griff bekommen, egal ob Gleichmäßigkeit oder Rennen, die sind überall!
Klar ist, der hintere Fahrer hat auf den Vordermann zu achten! Ich habe dadurch auch schon gute Plätze verschenkt!

...sicher ist, die schnellsten sind nun mal die gleichmäßigsten!

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 301

14.10.2012 18:51
#21 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf meinen Beitrag 10 hinweisen, wenn Ihr den genau lesen würdet, habe ich mich auch für mehr Rücksicht untereinander ausgesprochen!
Und es gibt nunmal Sportgesetze, die auf jeden fall zu beachten sind!

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

moorpiet Offline

Neueinsteiger

Beiträge: 10

14.10.2012 19:42
#22 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Noch ein Gdanke zum Thema: Sicherheit... Auch ich wünsche mir als "Langsamer" mehr Fairness von den "Schnellen".
Leider wird es bei einigen, wenigen Teilnehmern beim frommen Wunsch bleiben. Frage nur: Müssen wir damit leben, oder könnten nicht doch ein paar klärende Worte seitens der Rennleitung helfen? Die Klasse F zeigt, es geht auch anders.
Überholvorgänge sind immer nötig und das Salz in der Suppe. Gefährlich wird es nur bei extrem unsicheren Fahrern, oder bei häufigen Überrundungsmanövern und den wenigen absolut Rücksichtslosen... (s.o.).
Ich denke, man sollte deshalb bei den notwendigen Klassenzusammenlegungen grundsätzlich auf in etwa ähnliches Tempo achten, so wäre schon viel gewonnen, z.B. Klassen F, H, und T in einer Gruppe, die übrigens auch recht gut zu B, C und E passen. J, U und V harmonieren eher miteinander, als mit F und H (siehe Hockenheim).
Gar nicht geht n.m.A. T mit K,R und S zu mischen (Kölner Kurs).
Diese Gedanken sind nicht neu, klar, aber manchmal wohl ein wenig in Vergessenheit geraten.

Gruß

moorpiet

seeley Offline

Regelmäßiger Besucher


Beiträge: 101

14.10.2012 21:54
#23 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Hi.

@moorpiet: die Klassen sollten einigermaßen zueinander passen. Aber das klappt meistens ganz gut - die Seltsamkeiten beim Kölner Kurs mal ausgenommen.

@all: Ich sehe das so (und fahre hoffentlich entsprechend): wenn ich der Situation bin jemanden zu überrunden habe ich normalerweise derart mehr Speed, dass das weder für mich noch für den Überrundeten ein Problem ist. Allerdings halte ich die Idee, vorher abzusprechen wo man vorbeifährt für höchst unglücklich - ich fahre dort vorbei, wo _Platz_ ist. Das kann auf der Geraden links oder rechts sein, in der Kurve innen oder außen. Aber es muß Platz sein :-) Wenn keiner ist, stecke ich halt mal 50m zurück - wenn es mir dann die Gleichmässigkeit verhagelt ist das halt Pech gewesen. Und noch was: mir ist jemand der eine blaue Flagge bekommt und dann im wesentlichen seine anvisierte Linie weiterfährt eigentlich lieber als einer der hektisch seine Linie verläßt um 'Platz zu machen'. Das kann ich nämlich bei weitem nicht so gut abschätzen...

Problematisch ist eher die Situation mit sehr ähnlichen Rundenzeiten aber unterschiedlichem Material - so geht es mir manchmal wenn W und X zusammen fahren - auf der Geraden ist die Triton wirklich nicht arg schnell aber es gibt welche, die halt ziemlich die gleiche Rundenzeit fahren weil sie in den Ecken vielleicht ein bisschen langsamer sind. Und dann? Wird halt hin- und herüberholt - auch das macht Spaß und ist keineswegs notwendig ungleichmäßig (tatsächlich klappt das bei mir in W trotzdem ziemlich gut ...)

Und btw: ich fahre auch gelegentlich in einer Serie wo es wirklich um Tempo geht: da wird teilweise heftig um die Plätze gekämpft aber auch da weiß jeder dass er am Montag wieder das Geld für sein Hobby verdienen muss. Und benimmt sich entsprechend. Auch dort gibt es teilweise sehr große Geschwindigkeitsunterschiede...

Wichtig ist eigentlich nur, dass möglichst jeder sein Hirn einschaltet, wenn er auf die Strecke geht!

Vielleicht könnte man so was ja mal vorschreiben ;-)

All guud,
Til

--
my-dhm.de
ex K17, B17, W42, H07, A37

OD Offline

Schrauber


Beiträge: 330

14.10.2012 22:12
#24 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Hallo Moorpit,

"Gar nicht geht n.m.A. T mit K,R und S zu mischen (Kölner Kurs)"

Ich denke, das ist so nicht ganz richtig.

Beim Kölner Kurs wurden die Klasse R - T - L - F - H zusammen gefahren. Übrigens waren in der Klasse R ein Teilnehmer und in der Klasse L zwei.
Die Klasse K ist mit der Klasse J und U zusammen gefahren. Die Klasse S ist mit der Klasse A,O und X zusammen gefahren, wobei vier Fahrer der Klasse S (waren Doppelstarter mit in der Klasse A) bei der Klasse W und V mitgefahren sind. Und das Thema Doppelstarter ist ein anderes.

Gruß Matthias

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 301

14.10.2012 22:23
#25 RE: Sicherheit auf der Strecke antworten

Ich stelle fest, diese Diskusion dreht sich jetzt im Kreis.
Und die, die es angeht, sind nicht auf dieser Plattform.
Und ich stelle fest, hier sind sowiso nur vorbildliche Fahrer im Forum, es sind die Anderen,die für Ärger sorgen.

Es war ein gut gemeinter Versuch von Stephan, eine Diskusion im Forung anzustosen, um auf dem Arbeitstreffen in Schotten schon mal eine Meinungsbildung zu haben.

Wie gesagt, es war gut gemeint!

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

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