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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 DHM Deutsche historische Motorradmeisterschaft
Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

02.06.2011 17:38
Nachgedacht antworten

Über Campingplatzatmosphäre, Stromanschlüsse und Reservierungsmethoden im Fah-rerlager

Zu einem ordnungsgemäßen Motorradrennen gehört neben einer professionellen Strecke und einem historischen Motorrad natürlich auch ein Fahrerlager. Wo sollen die vielen Fahrer einer Motorsportveranstaltung auch ansonsten unterkommen? Markenzeichen der DHM ist die Freundschaft, die im Fahrerlager überall zu erkennen ist.

Natürlich richtet sich jeder Fahrer so bequem wie möglich ein, möchte er doch nicht nur kühle Getränke, sondern auch bezüglich seiner Bequemlichkeit und der Bewirtung seiner Freunde, in nichts nachstehen. Zu einem schönen Zusammensein gehört eine schöne Sitzgelegenheit aus Tischen, Bänken und Pavillon. Hinzu die passende Beleuchtung und Equipment, die das Leben einfacher gestalten. Bis dahin ist das ja alles auch ok.

Nunmehr tauchen allerdings immer mehr Fahrer auf die mit Kaffeeautomaten, Kühlschränken, Strahler weit über 1000 Watt, Heizlüfter und Heizdecken sich für 2 Nächte im Fahrerlager einrichten. Gas ist teuer, also laufen auch die Heizlüfter noch über das Stromnetz des Ver-anstalters. Kostet ja nichts.

Mag dies auf den permanenten Rennstrecken wie Hockenheim, Nürburgring oder Oschersle-ben aufgrund der dort vorhandenen Stromversorgung wohl kaum auffallen, machen sich diese erheblichen Stromverbräuche in Fahrerlagern wie in Metz, Dahlemer Binz oder auch in Schotten durch Überlastung der Zuleitung bemerkbar. Die überlasteten Sicherungen springen heraus und der Strom im Fahrerlager ist weg.

Die Folge davon ist, dass man den ganzen Tag nur auf die Sicherung seines eigenen Stroman-schlusses achtet. Ist der Strom weg, bekommt man schlechte Laune und lässt oftmals seinen Dampf bei den falschen Personen ab. Natürlich sind die Organisatoren schuld, schließlich erwartet man ja was für sein Startgeld.
In Metz kam noch hinzu, dass Leute die später kamen und weiter entfernt von der Stromversorgung im Fahrerlager nächtigten, keine Chance hatten überhaupt einen Stromanschluss zu erhalten.

Betrachtet man die Rennveranstaltungen vergangener Zeiten, so brauchte ein Agostini oder Redman keiner dieser vielen Annehmlichkeiten, um Weltmeister zu werden.

Jeder sollte sich hier die Frage stellen, ob diese erhebliche Stromverschwendung tatsächlich sinnvoll ist oder ob nicht jeder Fahrer seinen Stromverbrauch auch im Sinne der Allgemeinheit auf das Wesentliche reduzieren sollte. Luxusgeräte im Fahrerlager sind out.

Eine weitere Angewohnheit ist das Ausbreiten und die großzügige Reservierung von Stellplätzen im Fahrerlager. Auch hier ist natürlich zuzugestehen, dass jeder mit seinen Freunden zusammenstehen möchte. Dagegen ist in der Regel auch nichts einzuwenden. Wenn allerdings, wie im letzten Jahr in Schotten, für 2 Rennmotorräder 4 Wohnwagen und 4 PKWs ins Fahrerlager fuhren und der Platz großzügig abgesteckt wird und dort eine gewisse Campingplatzidylle zu schaffen, ist die Kritik mehr als berechtigt.

Glücklich ist derjenige, der an dem entsprechenden Anreisetag nicht arbeiten muss und bereits am Vorabend oder morgens bereits früh im Fahrerlager ist, um sich dort ausbreiten zu können. Doch denken diese Fahrer auch an die Leute die freitags noch bis mittags arbeiten und erst abends im Fahrerlager ankommen?
Auch diese Fahrer zahlen das gleiche Startgeld und möchten abends noch ihr Wohnmobil bzw. ihren Rennsportanhänger im Fahrerlager abstellen können. Deshalb ist dieses Freihalten für Freunde die nicht selber fahren unkollegial.

Auf der Rennstrecke verhalten sich die DHM-Fahrer sehr diszipliniert und rücksichtsvoll. Dieses Verhalten wünsche ich mir auch zukünftig im Fahrerlager. Ich würde mir wünschen, dass jeder Fahrer der an den DHM-Läufen teilnimmt auch die Möglichkeit hat, einen ange-messenen Stellplatz im Fahrerlager mit Stromversorgung zu finden.
Dies setzt allerdings voraus, dass andere Fahrer in ihrem Verhalten zurücklenken und auf Luxus verzichten
Deshalb müssen Kühlschränke, Kaffeeautomaten, Heizdecken und Heizlüfter wohl keineswegs im Fahrerlager betrieben werden.
Einfache Kühlboxen, LED-Lampen sowie Gasheizungen und einfache Kaffeemaschinen dürften ausreichend sein. Wenn dann jeder nur noch so viel Platz beansprucht, wie es für das Ausüben seines Hobbys erforderlich ist, steigt die Annehmlichkeit im Fahrerlager für alle.

Und noch ein Tipp. Die Kühlschränke in Wohnmobil und Wohnwagen funktionieren auch tadellos mit Gas. Wenn wir alle etwas zurückstecken, haben alle Platz und die Stromversorgung ist sichergestellt.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

Raceman Offline

Schrauber

Beiträge: 508

05.06.2011 20:05
#2 RE: Nachgedacht antworten

Hallo Stephan,

sicherlich denkst du hierbei besonders an Metz, war doch gerade hier die Stomversorgung recht sparsam ausglegt. Fand sich doch in unserem Feld, in dem auch du standst eine Verteilung mit drei 220 Volt Dosen und noch ein freier Anschluß mit Drehstrohm der aber mangels Adapter nicht genutzt werden konnte.
Wie das dann so ist das kennen ja alle. Die dei freien Steckdosen werden belegt mit Kabeltrommeln an der in aller Regel vier weiter Anschlüsse sind. Das macht dann zusammen 12. Aber auch diese 12 werden dann weiter verteilt und schon ist man bei 48. Ich glaube weiter braucht man hier nicht mehr zu rechnen, denn pünktlich um halb acht morgens brach das Stromnetz zusammen. Denn genau dann haben die meisten ihren Warmwasserbereiter oder ihre normale Kaffeemaschine an, vielleicht kommt noch der ein oder andere Toaster dazu und "Stenkelfeld" ist perfekt.

Aber ich denke gerade Metz ist auf dem richtigen Weg diese neu angelegte Strecke auch "infrastrukturmäßig" auszubauen. Das mit den Duschen werden sie wohl auch in den Griff bekommen. War doch an einem Tag in der Dusche das Wasser warm, so war es am anderen sau kalt. Dafür war in der Toilette am Waschbecken das Wasser glüh heiss. Verstanden hab ich das nicht
Das mit dem Freihalten von Stellplätzen ist in Schotten ein spezielles Problem, da dort nur sehr begrenzt "ebene " Flächen zur Verfügung stehen, die Donnerstag vormittags schon alle belegt sind. Aber ich denke das wird sich zeitlich von selber lösen dieses Problem.

Grüße Klaus

RCSracer Offline

Neueinsteiger


Beiträge: 19

16.06.2011 16:54
#3 RE: Nachgedacht antworten

Hallo Stephan,

das Thema Strom wird uns auch in Dahlem treffen. Auch dort gab es letztes Jahr mehrfach Stromausfaelle auf Grund der von Dir beschriebenen Umstaende. Hier kam noch dazu, dass es saukalt und dauernass war und somit mehrere versucht haben, sich mit elektrischen Heizungen etwas warm zu halten.

Wir hatten daher in Metz einen Benzingenerator dabei, nicht um Kaffee zu kochen sondern falls noetig ordentlich Licht zum Schrauben zu haben. Wenn man durchs Fahrerlager ging konnte man auch mehrere solcher Geraete sehen,welche meistens ungenutz rumstanden. Wir selbst haben unseres auch nicht benoetigt, aber es doch fuer einen Notfall kurzfristig verliehen. Das zeigt aber auch, wer wirklich Strom braucht, wird bei unserem Zusammenhalt im Fahrerlager zur Not auch einen Generator finden.

Gruss,
Rainer

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 293

16.06.2011 23:28
#4 RE: Nachgedacht antworten

Lieber Stephan,

deine Überlegungen mögen im Grundsatz ja stimmen, aber da bleibt der Aspekt der Gebüren, sprich Nenngeld.Wenn ich mir Überlege, das ich für eine permanente Rennstrecke das gleiche Nenngeld zahle wie für die Flugplätze, Hannover, Metz oder Dahlemer Binz, dann muß die Frage erlaubt sein, wöfür....?!!
Selbst in Schotten, ein Stadtkurs, ist es den Veranstaltern möglich eine perfekte Infrastruktur zu instalieren ( Toiletten, Strom, Duschen ).
Warum kann man den Streckenbetreibern nicht die Auflagen machen, dafür zu sorgen das Strom und Wasser, Toiletten und Duschen zur verfügung stehen?

Und noch eine Frage muß erlaubt sein!
Müssen wir, sprich die kleinen Vereine, uns das gefallen lassen, das die Streckenbetreiber uns vorschreiben was geht und was nicht???
Die wollen doch nur unser Bestes... unser Geld. Aber was bieten sie uns dafür???

Auch ich habe mir für diese Saison extra einen ''Moppel'' gekauft, um diesem dilemma aus dem Weg zu gehen.
Mußte in Metz mich sogar schon desshalb verteidigen, weil das Ding Stundenlang lief.
Auf der anderen Seite habe ich anderen Kollegen mit Strom aushelfen können und einige haben gerne meinen frisch gebrühten Kaffee am Morgen genossen.

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

renni Offline

Regelmäßiger Besucher


Beiträge: 86

17.06.2011 17:37
#5 RE: Nachgedacht antworten

Hallo zusammen,

auch wir haben uns im vergangen Jahr (vor Metz) einen Generator angeschafft. Den haben wir auch gebraucht und er lief viel, weil wir nur eine strombetriebene Kühlbox hatten (ja, auch da haben wir aufgerüstet). Die Nachbarn waren froh, eine Batterie laden zu können und so war das brummen weniger störend. Dieses Jahr haben wir (vor allem in Hinsicht auf unseren Urlaub) eine Kühlbiox angeschafft, die auch mit Gas zu betreiben ist. Der Generator lief in Metz kaum noch, aber es ist doch schön, wenn man unabhängig ist und trotzdem Kaffee hat (und wir standen wieder weit ab vom Stromkasten).
In England scheint es übrigens Luxus zu sein, wenn es Strom im Fahrerlager gibt. Da haben alle Generatoren dabei. Im Fahrerlager in Casteltown gab es jedenfalls keinen Strom, in CadwellPark auch nicht. Ich habe nachher das brummen beim Kaffee kochen fast vermisst.
Nach Dahlem haben wir das Ding jedenfalls auch wieder dabei.
Ansonsten kann man auch mit Solarlampen und LEDs abends eine schöne Beleuchtung haben (wenn man nicht gerade schrauben muss) und grillen tut ja eh fast jeder.

Also, auf fröhliches brummen in Dahlem

Renate

DHM Meisterschaftsauswertung

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

17.06.2011 19:32
#6 RE: Nachgedacht antworten

Zunächst zum Strom in Dahlem.
Wir reden mit Engelszungen auf den Veransatlter ein, die Mindestanforderung für das Fahrerlager zu schaffen. Strom wird es geben, nur ob er ausreichend ist??????
Deshalb last uns zusammenhalten. Um Batterien zu laden und notwendige Reparaturen durchzuführen, werden wir den Strom zusammen bekommen. Wer keine Hilfe bekommt oder dringend mal vorübergehend Strom braucht soll sich melden. Wir werden auch in Dahlem alle Probleme versuchen zu lösen.

Lieber Günther,
ich schließe mich voll und ganz Deiner Meinung an, aber wir haben noch nicht die Größe um Forderungen zu stellen.
Ich habe es erstmals mitbekommen, wie schwer die Verhandlungen mit den Streckenbetreiber sind.
Dort sind wir die letzten im Glied, bekommen Preis und Wochenenden aufgedrückt und dürfen keine Forderungen stellen.
Deshalb müssen wir auf die anderen Organisatoren und Veranstalter ausweichen. Hier haben wir kein Kostenrisiko und deshalb auch keinen Einfluss.
Wenn wir es schaffen würden, auf vierhundert Fahrer pro Wochenende zu kommen, könnten wir auch andere Ansprüche stellen, weil wir finanziell dann besser dastehen würden.
Nur noch ein Hinweis, auch der MSC Porz mußte am Montag noch eine Summe drauflegen, da aufgrund fehlender Starter Geld am Ende fehlte.
Veranstaltungen wie Hockenheim entsprechen der Idealvorstellung.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 293

22.06.2011 11:40
#7 RE: Nachgedacht antworten

Lieber Stephan

Deine Ausführungen sind mir in soweit schlüssig, das der Vorstand der DHM mit den Streckenbetreibern verhandeln muß.
Wir, sprich die Fahrer der DHM, sind also nur eine Randgruppe des Großen VFV.
Gibt es von dieser Seite keine Unterstützung , z.B. des Präsidenten???
Der müßte doch in der Lage sein, den VFV als Dachverband im Rücken mehr Gewicht in diese Verhandlungen miteinzubringen.

Das der MSC Porz auch noch Geld nachlegen mußte, ist schlicht gesagt eine Frechheit!!!
Nicht nur, dass der Verein schon viele Jahre diese Veranstaltung auf dem Nürburgring durchführt, und immer unsere Serie den Auftackt gab, da wurde auch noch kurzfristig die Strecke gekürzt, angeblich aus Versehen, wegen anderwertiger Vergabe. Und dann auch noch mehr Geld verlangen!
Mir fehlt da jedes Verständniss.
Der MSC Porz hätte Geld zurück verlangen müssen.

Das ist meine Persönliche Meinung.
Vielleicht stöst es eine allgemeine Diskussion an.
Zudem bin ich auf die nächste Jahreshauptversammlung gespannt, wo diese Themen bestimmt auf den Tisch kommen.

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

22.06.2011 12:16
#8 RE: Nachgedacht antworten

Die DHM gehört zwar zum VFV. Der VFV macht allerdings nichts in der Organisation der DHM. Nur zwei Fahrer aus unseren Reihen, die eigenverantwortlich ihre Freizeit opfern, das Kostenrisiko der Veranstaltungen tragen und sich um alle Belange der DHM kümmern, sind für das Gelingen für unsere Veranstaltung verantwortlich.

Und wenn das Orga-Team keine Lust mehr hat und es keine Nachfolger mehr gibt, stirbt die DHM. So einfach ist das.
Jetzt weißt Du auch, wenn ich als Pressesprecher vierzig mal in Metz die Beschwerde über fehlenden Strom oder sanitären Anlage höre, was ich dabei denke, obwohl ich selbst auch nur fahren will und mit meiner Arbeit zum Gelingen der Serie beitragen möchte.

Nur wenn die Streckenbetreiber nicht die Kosten weiter in die Höhe treiben und wir auf ein großes Startefeld setzen können, kann die DHM überleben.
Da gehört auch dazu, das man sich nicht die Rosinen aus dem Rennkalender raussucht, sondern auch zum Dahlemer Binz kommt. Damit wird die Veranstaltung kostendeckend und bei einem großen Starterfeld, wurde uns eine Rückzahlung von Sartgeldern auf das DHM Konto zugesichert. Und deshalb wäre es auch schön wenn noch ein paar an dieser Veranstaltung teilnehmen würden.

Die Kostendeckung aller Veranstaltungen ist immer unser Problem, da wir keine finanziellen Unterstützer haben. Aber 20 Jahre hat es bisher geklappt und ich hoffe, dass es auch in Zukunft klappt.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

dreirad Offline

Schrauber


Beiträge: 293

22.06.2011 12:53
#9 RE: Nachgedacht antworten

Genau.... Du hast es auf den Punkt gebracht!!!
Und da möchte ich auch die Diskusion ansetzen.
Es gibt zu wenig Rückendeckung von seiten des VFV.
Und seinen Mitgliedern!!!

Deine Arbeit als Pressesprecher ist das Beste, was uns als Teilnehmer und der DHM passieren konnte.
Dadurch wächst der Bekanntheitsgrad enorm!
Aber nicht nur der DHM, sondern auch des VFV.

Selbstverständlich bin ich auch auf der Dahlemer Binz, und wenn nichts kaputt geht auch auf den Nachfolge Veranstaltungen.

Gruß

Günter

Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

Motorsportler Offline

Schrauber


Beiträge: 984

22.06.2011 15:28
#10 RE: Nachgedacht antworten

Günther, danke für Dein Lob.
Für 2012 müssen wir bei unserer Tagung in Schotten, müssen wir uns mit Themen Sponsoren, Ünterstützung,Vermarktung beschäftigen.
Um profesionell Motorsport zu betreiben, reichen alleine die Startgelder der Fahrer nicht aus. Jeder der bei uns startet, trägt allerdings zum Erhalt der Serie bei.
Die Fahrer dürfen allerdings nicht mit noch höheren Startgeldern belastet werden.
Wir müssen uns deshalb die Frage stellen, wer uns vielleicht unterstützen kann und was wir bieten können,
Zur Zeit müssen wir erstmals richtig publick werden.
Deshalb ist auch der recht gut gelungene Film des DMSB sehr wichtig, damit man auch sehen kann, was bei uns passiert.
Aber ich denke wir sind auf einem sehr guten Weg.

mit sportlichen Grüßen

Stephan Otto

DKW-Hans Offline

Schrauber


Beiträge: 226

18.07.2011 12:49
#11 RE: Nachgedacht antworten

Hallo Leute,
Mit dem Strom ist das so eine Sache, den gibt es nicht unendlich. Wir erleben ja gerade was passiert wenn man ein paar Stecker (Atomkraftwerke) zieht, das verhält sich genauso als wenn an einer Rennstrecke alle an die gleiche Steckdose wollen.
Nachdem ich noch im letzten Jahr mit meinem Lieferwagen ohne jeglichen Komfort unterwegs war, habe ich im Winter ein Minimal-WoMo gekauft und mir über die Energieversorgung ein paar Gedanken gemacht. Was man an so einem Rennwochenende wirklich braucht und was Luxus ist habe im Vorjahr beobachten können.
Heizen und Kochen (einschl. Kaffee) mit Gas, Startmaschine mit eingebauter Batterie und Netzspannung durch Spannungswandler von der 2. Bordbatterie, der Motor soll am Sonntagabend ja auch noch wieder anspringen.
So ausgestattet komme ich, wenn ich nicht gerade schweißen muß, prima ohne jegliche Fremdversorgung aus.
Und noch was zu den erwähnten Reifenwärmern - da tuen es die 2 Aufwärmrunden wie am Dahlemer Binz auch. Fand auch sonst eine gute Idee.

...am Draht ziehen und Spaß haben
DKW-Hans

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